Besucher und Seitenaufrufe des Games:Tech:Blogs

Über das Bloggen – Erkenntnisse und Tipps

Am 11.1.2021 hat der Games:Tech:Blog seinen 25.000. Besucher gezählt – seit der Veröffentlichung des ersten Artikels im März 2015. Diese Zahl ist nicht wirklich beeindruckend, aber für mich, der das Bloggen als Hobby betreibt, trotzdem sehr erfreulich. Damit ist es an der Zeit, eine kurze Zwischenbilanz zu ziehen und ein paar Erkenntnisse und Statistiken zu diskutieren.

Zunächst einmal zu den reinen Zahlen. Seit dem Start des Blogs habe ich 22 Artikel veröffentlicht, von denen 11 sowohl in Deutsch als auch in Englisch erschienen sind. Das sind zwischen drei und vier Artikel im Jahr – deutlich weniger, als ich mir anfangs vorgenommen hatte. Das liegt natürlich daran, dass ein halbwegs gut recherchierter Beitrag mehrere Stunden für seine Erstellung benötigt. Hat man in der Woche nur ein paar Stunden Zeit für seine Hobbys, dann ist klar, dass dabei nicht mehr rum kommt.

Im Durchschnitt hatte ich pro Tag etwas mehr als 12 Besucher und ca. 16 Seitenaufrufe. Also hat sich jeder Besucher im Schnitt 1,3 Seiten angesehen. Man muss dabei allerdings berücksichtigen, dass alle Besucher, die mehr als 20 Seiten aufgerufen haben, aus der Statistik entfernt wurden, um Suchmaschinen-Crawler auszuschließen.

Statistik der Besucher pro Monat
Besucher pro Monat seit März 2015.

Natürlich verändert sich die Zahl der Besucher mit der Zeit. Vor allem die Anzahl der veröffentlichten Artikel und die Sichtbarkeit bei Suchmaschinen (aka Google) erhöht die Anzahl der Besucher. Mittlerweile sehen sich durchschnittlich 16 Personen am Tag meine Webseiten an. Begonnen habe ich im März 2015 mit 69 Besuchern – im Monat.

Auf immer rätselhaft bleiben wird mir der sprunghafte Anstieg der Besucher Ende 2019. Schon ab Oktober gingen hier die Zahlen nach oben, der Gipfel war im Januar 2020 mit 2380 Besuchern erreicht. Gerade in diesem Zeitraum aber einen Durchhänger und extrem wenige Artikel veröffentlicht. Auch lässt sich an keinem der Beiträge ein sprunghafter Anstieg der Seitenzugriffe erkennen. Ich vermute also, das wird ein Geheimnis von Googles Algorithmus bleiben.

Die beliebtesten Artikel

Wie an der folgenden Liste der am meisten aufgerufenen Artikel zu sehen ist, gibt es eine sehr eindeutige Präferenz meiner Leser für ein bestimmtes Thema:

ArtikelZugriffe
UNet Pitfalls: OnStartClient Execution Order3549
A Relay Server based on WebSockets for Online Games made with Unity Personal1602
No Behaviour for Incoming RPC (UNet Pitfalls #2)1521
Using ProBuilder for 3D Architectural Sketches1021
Impressum909
Top 5 der meistgelesenen Artikel.

Die Beiträge in meinem Blog beschäftigen sich bisher mit den zwei Themenbereichen Spieleentwicklung und Brettspiele. Ganz offensichtlich ist ersterer derjenige, der die meisten Leute interessiert. Gerade wenn es um die Entwicklung von Multiplayer-Spielen geht, scheint es eine Menge Fragen zu geben, die hoffentlich in den ersten drei Artikeln aus der obigen Liste auch beantwortet werden.

Bemerkenswert ist natürlich der große Abstand, mit dem die Zugriffe des ersten Artikels vor dem nächsten führen. Über das dort beschriebene Problem scheinen Unity-Programmierer des Öfteren zu stolpern. Interessant ist andererseits auch, dass das der einzige Beitrag ist, auf den mir ein externer Link bekannt ist, der nicht von mir selbst stammt. Dieser befindet sich in den Foren von Unity in der Antwort zu einer Frage zu diesem Thema. Möglicherweise also ein Hinweis darauf, wie wertvoll externe Verlinkungen sind.

Ist Mehrsprachigkeit sinnvoll?

Der Games:Tech:Blog ist prinzipiell zweisprachig, Deutsch und Englisch. Als ich noch nicht wusste, wie zeitaufwendig das Bloggen tatsächlich ist, hatte ich mir zum Ziel gesetzt, alle meine Artikel zu übersetzen, um mehr Leser erreichen zu können. Davon bin ich allerdings bald wieder abgekommen, da auch das Übersetzen eines längeren Artikels ein paar Stunden dauern kann. Trotzdem habe ich die Trennung bisher beibehalten. Will ich einen Beitrag schnell veröffentlichen, schreibe ich ihn jetzt üblicherweise auf Deutsch, will ich mir mehr Zeit nehmen, erscheint er auf Englisch. Das hat dazu geführt, dass gerade die Artikel über Brettspiele häufig nur auf Deutsch erscheinen, während die Kategorie Spieleentwicklung hauptsächlich englische Artikel enthält.

Diese Strategie hat leider einige Nachteile. Zunächst einmal zeigen die Zugriffszahlen natürlich, dass englische Beiträge weit häufiger gelesen werden als deutschsprachige. Der Artikel über meinen WebSocket Relay-Server beispielsweise hat auf Englisch viermal soviele Zugriffe wie auf Deutsch. Bei weniger beliebten Artikeln ist das Verhältnis weniger ausgeprägt, was aber vielleicht eher darauf hindeutet, dass es ein gewisses Grundaufkommen an Crawlern gibt, denen die Sprache relativ egal ist.

Zusätzlich hat die sprachliche Trennung mit fehlenden Übersetzungen den Nachteil, dass die Startseite den Eindruck macht, als wäre der Blog nur halb so aktiv wie er eigentlich ist. Daher habe ich für einige Artikel nur die Einleitung übersetzt und eine Weiterleitung auf die englische Version hinzugefügt.

Meine Empfehlung ist jedenfalls, sich genau zu überlegen, ob man den zusätzlichen Aufwand für Übersetzungen stemmen kann, bevor man seine Seite mehrsprachig anbietet.

Bloggen als Selbstzweck – Leserfeedback

Es gibt drei Gründe, warum ich angefangen habe zu bloggen. Erstens bin ich ein Statistik-Fan und war einfach neugierig, wie sich mein Blog entwickeln würde und welche Auswirkungen bestimmte Maßnahmen haben. Damit zu experimentieren, Ursache und Wirkung in Zusammenhang zu bringen (oder darüber zu philosophieren), macht einfach Spaß. Zweitens spiele ich nicht nur gerne, sondern programmiere auch selbst Games in meiner Freizeit, wie z.B. mein Versuchsspiel Coopong For Kids. Ein Blog mit etwas Reichweite ist da natürlich der erste Baustein für etwas kostenlose Werbung. Und drittens schreibe ich gerne, umso lieber wenn ich das Geschriebene auch veröffentlichen kann. Das schönste ist dann natürlich, wenn man auch positives Feedback dazu bekommt.

Aber wie ist das nun eigentlich mit dem positiven Feedback? Nun ja, um ehrlich zu sein, allzu viel sollte man davon nicht erwarten. Meine Statistik bzgl. Leserfeedback sieht etwa wie folgt aus:

  • Drei Firmen haben angefragt, ob ich einen gesponserten Artikel von ihnen veröffentlichen will.
  • Etwa einmal im Monat wird ein Spam-Kommentar mit fragwürdigem Inhalt als Kommentar zu einem meiner Artikel gepostet.
  • Ein Leser hat eine Frage zu meinem Artikel über unsere Civilization-Hausregeln per E-Mail gestellt.

Das ist nun wirklich nicht viel Feedback, aber immerhin genug, um zu wissen, dass der Games:Tech:Blog ein paar interessierte Leser da draußen hat. Nicht jeder meiner 25.000 Besucher war also ein Crawler oder Abmahnanwalt, der Impressum, Datenschutzerklärung und den Haftungsausschluss abklopft (zusammen immerhin ca. 2.000 Aufrufe).

Und nun halte ich es wie Robert von plötzlich-selbständig.de und frage Euch: wieviele meiner Artikel habt Ihr denn schon gelesen und welchen fandet Ihr am interessantesten? Hinterlasst mir einen Kommentar, damit ich ein Gefühl dafür bekomme, wer meinen Blog tatsächlich liest!

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